In die schwarzen Berge

Unser Tag beginnt heute ungewohnt früh. Um 7 Uhr stehen wir schon in einer kleinen Menschenansammlung in der Altstadt von Kotor. Wir wollen in den Norden Montenegros und haben beschlossen, uns zur Abwechslung mal chauffieren zu lassen. Mit einem Paar aus UK, einem Australier und einem Amerikaner teilen wir einen Kleinbus. Die Tour haben wir über getyourguide gebucht.

Ganz schön frisch im Gebirge

Erster Stopp – wie könnte es anders sein? – Perast, wo wir die Kircheninseln heute mal bei blauem Himmel bewundern können.

Die Bucht von Kotor von etwas weiter oben.
Fotostopp am Salzsee bei Niksic.
Endlich Frühstück 😋

Zum Frühstück probieren wir eine regionale Spezialität: Priganice. Zuhause nennen wir das Gebackene Mäuse 😉

Weiter geht es ins Durmitor Gebirge. Die Fahrzeit vergeht immer überraschend schnell, weil unser Fahrer und Guide Slobodan interessant über das Land und seine Geschichte erzählt.

Wir durchqueren die Hochebene.

Das nächste Highlight des Tages ist die Tarabrücke, ein imposantes Bauwerk, das 1940 eröffnet wurde.

365 m lang spannt sich die Brücke in einem Bogen über die Tara Schlucht.

Unweit der Brücke befindet sich der Ort Zabljak, der weniger durch seine Schönheit besticht, dafür aber als Ausgangspunkt für zahlreiche outdoor Aktivitäten wie Wandern im Durmitor Nationalpark und Schifahren bekannt ist.

Am Crno jezero, dem Schwarzen See

Eine gemütlicher einstündiger Spaziergang führt uns um den Schwarzen See, einen idyllischen Gletschersee.

Beim Kloster Ostrog

Nach dem Mittagessen in Zabljak fahren wir schließlich noch zum Felsenkloster Ostrog. Während die Straßen bisher durchaus auch Gold Wing tauglich gewesen wären, so sind wir froh, dass wir uns diese enge Straße mit den steilen Kehren nicht rauf quälen. Immer wieder muss Slo stehen bleiben, um entgegen kommende Fahrzeuge vorbei zu lassen. Außerdem hätten wir uns nie bis ganz zum Kloster fahren getraut.

Felsenkloster Ostrog

Slobodan erklärt uns ausführlich die Geschichte und die große Bedeutung, die dieses Kloster für die christlich-orthodoxen Gläubigen hat, von denen zahlreiche hierher pilgern.

Als die Sonne untergeht, verstehen wir auch, woher der Name „Montenegro“ also schwarze Berge kommt. Denn Berge gibt es hier viele, und die Kiefern lassen sie bei wenig Licht sehr dunkel erscheinen.

Alles in allem war es ein interessanter Tag, an dem wir viel gesehen und gelernt haben. Dennoch freuen wir uns jetzt darauf, dass wir uns morgen wieder auf unsere Bikes setzen und das Land auf eigene Faust weiter erkunden.

Tageskilometer: ca. 330 (mit dem Bus), ca. 3 (um den Schwarzen See zu Fuß)

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