Montenegrinisches Fitnesstraining

16.09.2022

Wir werden von Regentropfen geweckt. Das macht nichts, denn nach >1100 km auf den Bikes haben sich nicht nur diese sondern auch unsere Popscherl eine Pause verdient. So ganz Nichtstun ist aber auch nicht Unseres. Als sich kurz die Sonne blicken lässt, packen wir uns zusammen und ziehen los.

Die Wolken wabern um die Hügel oberhalb der Stadt.
Die mächtige Stadtmauer

Wir wollen auf die Festung San Giovanni, oder Sv. Ivan. In unserem Reiseführer steht: „Auf dem Weg hinauf musst Du ganz stark sein: 1350 mehr oder weniger ausgetretene Steinstufen sind zu erklimmen.“

Starker Harald
Am Weg hinauf hat man immer wieder einen schönen Blick auf die Bucht von Kotor.

Je länger wir gehen, umso mehr geht das Tröpfeln wieder zu Regen über. Der Nachteil ist, dass die Stufen ganz schön rutschig werden. Aber bei Sonnenschein wird es bestimmt sehr warm beim Raufgehen. Und bei diesem Wetter sind relativ wenig andere Touris unterwegs 😉

Von oben ist die Aussicht auf die Bucht theoretisch fantastisch.
Bald gehen wir die Serpentinen wieder runter.

Nach einer ausgiebigen Mittagspause fahren wir mit dem Bus nach Perast.

Turm der St. Nikola Kirche und die Kircheninsel

Wir schlendern auf der Uferpromenade und würden gern zu den beiden Kircheninseln fahren. Aber das letzte „öffentliche“ Boot ist um 17:30 h schon weg, und von den privaten Anbietern ist keiner interessiert. Naja, dann halt nicht.

Perast stand einst unter Venezianischem Einfluss.

Auch zurück nach Kotor wollen wir den Bus nehmen, aber der fährt ja nur einmal pro Stunde. Bis dahin versuche ich es Spaß halber mit Autostopp, denn das ist in Montenegro sehr beliebt bei den Touristen. Nach wenigen Minuten bieten uns zwei deutsche Mädels an, dass sie uns mitnehmen. Das hat ja überraschend gut geklappt 😀 Die beiden sind bereits eine Woche in Montenegro unterwegs und schwärmen vom Durmitor Gebirge, wo es aber auch sehr kalt war. Das ist eine wichtige Information, die uns darin bestätigt, dass wir dort mit den Motos nicht hinfahren werden, so erfroren wie wir sind.

Tageskilometer: ca. 5 (zu Fuß)

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